SPD-Kreistagsabgeordnete wollen Auswirkungen von Bauboom bei Biogasanlagen näher beleuchten

Impression Biogasanlage
 

Der Ausbau regenerativer Energien ist ein wichtiger Beitrag zur Abkehr von fossilen Energieträgern und zur Bekämpfung des Klimawandels. Angesichts der starken Zunahme von Biogasanlagen im Landkreis schwindet jedoch die Akzeptanz der Bevölkerung für einen weiteren Ausbau von Biogasanlagen zunehmend, vereinzelt gründen sich bereits Bürgerinitiativen. Der Kreistag muss sich also näher mit dem Thema beschäftigen.

Dies finden die beiden SPD-Kreistagsabgeordneten und Mitglieder im Kreis-Umweltausschuss Gunnar Böltes und Daniela Behrens. Beide haben eine umfangreiche Anfrage zum Bauboom von Biogasanlagen und den Auswirkungen im Landkreis an den Landrat gestellt. Die Beantwortung steht auf der nächsten Sitzung des Kreistages an.

Die Auswirkungen des Biogasanlagen-Baubooms liegen für Böltes und Behrens auf der Hand: die Steigerung der Anbauflächen für Mais und die daraus resultierende Gefahr der Monokultur, die Verwendung von Hühnermist als Gärsubstrat, die ökologische Auswirkungen auf Boden und Trinkwasser, der Flächenverbrauch sowie gestiegene Pachtpreise sind die schwierigen Nebeneffekte von vielen Biogasanlagen.

Um die Situation im Landkreis Cuxhaven besser beurteilen zu können, haben die SPD-Kommunalpolitiker einen Fragenkatalog zusammengestellt, der die verschiedenen Aspekte beleuchtet. Darüber hinaus wollen sie wissen, wie die Genehmigung und Überwachung durch den Landkreis funktioniert und ob es durch die Biogasanlagen zu Veränderungen bei der Fortschreibung des regionalen Raumordnungsprogramms kommt.
 

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Anfrage zur Entwicklung von Biogasanlagen im Landkreis Cuxhaven von Gunnar Böltes und Daniela Behrens mit Antwort PDF 32 KB
 
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