Daniela Behrens (SPD): Atomkraftwerk Unterweser muss endgültig abgeschaltet werden

Akw Unterweser
 

Die schrecklichen Ereignisse in Japan und die daraus resultierende Diskussion um die Laufzeit der Atomkraftwerke in Deutschland beschäftigen in dieser Woche auch den niedersächsischen Landtag. Der kommt ab morgen für die Sitzungswoche zusammen. „In der Aktuellen Stunde werden wir über die notwendigen Schlussfolgerungen debattieren. Ich setze darauf, dass sich die große Mehrheit des Landtages und der Ministerpräsident McAllister für eine Rücknahme der Laufzeitverlängerung aussprechen.

 Und weiter: "Außerdem muss das Atomkraftwerk Unterweser schnellstens und endgültig abgeschaltet werden“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Daniela Behrens.

Die Politikerin fordert die sofortige Kündigung des Vertrages über die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke, den die Bundesregierung und die vier deutschen Atomkraftwerksbetreiber im vergangenen Jahr geschlossen haben. „Der Vertrag mit den vier AKW-Betreibern muss sofort gekündigt werden. Doch die Rückkehr zum Fahrplan des Atomkonsenses von 2000 kann nur der erste Schritt sein. Wahrscheinlich wird es zu einem schnelleren Atomausstieg kommen müssen“, findet Behrens.

Und weiter: „Ursprünglich hätte das AKW Unterweser im kommenden Jahr abgeschaltet werden sollen. Durch die Laufzeitverlängerung darf es länger am Netz bleiben, ohne dass vorher eine Sicherheitsnachrüstung nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik vorgenommen wird. Dies ist nicht mehr zu akzeptieren. Der alte störfällige Meiler muss vom Netz.“

Daniela Behrens weist darauf hin, dass das AKW Unterweser bereits 1978 in Betrieb gegangen ist und damit zu den ältesten in Deutschland gehört. Er sei technisch veraltet. Greenpeace habe immer wieder auf die Sicherheitsmängel des Druckwasserreaktors aufmerksam gemacht. „Dies dürfen wie nicht mehr ignorieren. Der Umweltminister Sander als zuständige niedersächsische Atomaufsicht muss jetzt handeln.“

 
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