Rot-Grüne Gruppe unterstützt Ausfallgeld für Weserfähre Brake-Sandstedt / 25.000 Euro werden für Zeit der Vollsperrung zur Verfügung gestellt

Impression Weserfaehre
 
 

Im Ausschuss Hochbau, Straßenverkehr und Vergabe des Kreistages Cuxhaven hatten die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Weichen gestellt und die Verwaltung beauftragt, einen Vorschlag für einen Zuschuss für die Weserfähre Brake-Sandstedt zu erarbeiten. Der liegt inzwischen vor und findet rot-grüne Unterstützung. Auf der jüngsten Gruppensitzung beschlossen die Kreistagspolitiker, 25.000 Euro dafür bereit zu stellen. Die sollen aus Straßenbaumitteln gedeckt werden.

 Das Geld soll als Ertragsausfall der Fähre für die Zeit der Vollsperrung gezahlt werden. Dabei werden die Einnahmen der betreffenden Vorjahresmonate mit den diesjährigen Monaten verglichen. 75 Prozent der Mindereinnahmen bekommt die Fähre erstattet. Die Zuschusshöhe ist auf max. 25.000 Euro aus dem Landkreis Cuxhaven gedeckt. Den gleichen Anteil soll der Landkreis Wesermarsch beitragen.

 

„Angesichts der Informationen, die wir haben, müssten wir mit dem Zuschuss auskommen, um der Fähre über die schwierigen Monate der Vollsperrung der K 51 zu helfen“, sagt Gruppenvorsitzender Claus Johannßen (SPD). Stellvertreterin Christel Tecker (Bündnis 90/Die Grünen) ergänzt: „Es gibt gute Argumente für die Fähre. Sie ist wichtig für den Tourismus in unserer Region und vernetzt uns mit der anderen Weserseite. Viele Menschen nutzen und brauchen die Fähre.“

 

„Der Landkreis springt hier in die Bresche für das Land Niedersachsen. Dort hat man es in den vergangenen zwei Jahren nicht geschafft, das wichtige Ausfallgeld zur Verfügung zu stellen. Selbst ein bescheidender Beitrag für die Weserfähre war beim Wirtschaftsminister nicht zu bekommen. Jetzt ist es Fünf vor Zwölf bei der Fähre. Die Weserfähre braucht konkrete Unterstützung“, findet die örtliche Landtags- und Kreistagsabgeordnete Daniela Behrens (SPD).

Als „Armutszeugnis“ bezeichnet Behrens die jüngsten Vorschläge der Kreis-CDU, das Ausfallgeld durch die Aussetzung der Winterregelung in der Schülerbeförderung oder durch Kündigung der Kooperation mit der KGS Hambergen zu decken. „Die Kooperation ist längst unterzeichnet und rechtsbindend. Die Winterregelung wichtig für die Kleinsten. Die CDU muss endlich zur Sachlichkeit zurückkehren und ihren Frust überwinden. Mit SPD und Bündnis 90/Die Grünen wird es keine Einsparungen im Bildungsbereich geben.“

 
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