Cuxland-SPD legt Forderungen zur Rentenreform vor

Impression Rente
 
 

Die aktuellen Überlegungen zum zukünftigen Rentensystem seitens des Bundesvorstandes der SPD sind ein Schritt in die richtige Richtung. Das meint die Vorsitzende der SPD im Landkreis Cuxhaven, Daniela Behrens. „Wir sehen aber noch Verbesserungsbedarfe, vor allem was die Absenkung des Rentenniveaus sowie die Einbeziehung aller in das gesetzliche Rentensystem angeht“, so Behrens. Die Forderungen hat die Cuxland-SPD über den Bezirksparteitag an den Parteivorstand auf den Weg gebracht.

Das Positionspapier der Cuxland-SPD bezieht sich auf die von Bundesarbeitsministerin von der Leyen angedachte Zuschussrente, die als der falsche Weg angesehen wird. Stattdessen fordert die Kreis-SPD ein Rentenkonzept, das in einer sozialen, generationsübergreifenden und vorausschauenden Rentenpolitik mündet. „Die Generationengerechtigkeit für Jung und Alt muss erhalten werden“, erklärt Daniela Behrens. Dabei dürfe es nicht zu einer weiteren Absenkung des Rentenniveaus kommen. Die Absicherung müsse bei mindestens 50 Prozent des letzten verfügbaren Einkommens liegen.

„Auch die starre Rentenregelung der Rente mit 67 Jahren muss fallen“, ergänzt ihr Stellvertreter Gunnar Wegener. Er betont, dass der Übergang in die Rente flexibler gestaltet und der Erwerbsbiographie der Arbeitnehmer angepasst werden müsse. „Dazu gehört auch, dass Teilrenten ab 60 Jahren mit auskömmlicher Rentenhöhe vereinfacht werden müssen.“

Behrens und Wegener halten eine Prüfung der Einbeziehung aller Erwerbstätigen und Selbstständigen in das gesetzliche Rentensystem für unabdingbar. „Viele sind in der Solidargemeinschaft gar nicht erfasst. Diese Lücke muss geschlossen werden“, so die Vorsitzende. „Vor allem aber muss die paritätischen Finanzierung des Rentenversicherungssystems sichergestellt werden“.“

Die Sozialdemokraten machen aber deutlich, dass die Grundvoraussetzung für eine einträgliche Rente ein gut organisierter und rechtlich klar geordneter Arbeitsmarkt ist. Gunnar Wegener: „Dau gehören faire tarifvertraglich abgesicherte Löhne, weitestgehende Beschränkung von Leih- und Zeitarbeit sowie die Einführung eines branchenübergreifenden gesetzlichen Mindestlohns.“

Verfügbare Downloads Format Größe
Antrag zum Rentenkonzept der SPD DOC 26 KB
 
    Arbeit     Menschenrechte     Sozialstaat     Steuern und Finanzen
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.