Gespräche aufnehmen, um Cuxland im Hamburger Verkehrsverbund einzubinden

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Diskutierten über Mobilität: Andreas Rieckhof, Detlef Horeis, Gerd Will und Claus Johannßen.

 

Die SPD wünscht sich eine Anbindung des Cuxlandes an den Hamburger Verkehrsverbund (HVV). „Das würde eine wichtige Lücke schließen und die Verbindung in der Metropolregion Hamburg stärken“, meint Detlef Horeis. Der SPD-Landtagskandidat und Oberndorfer Bürgermeister moderierte die 14. Dialogveranstaltung der SPD, die die Mobilität auf dem Lande in den Mittelpunkt stellte.

Die Einbindung in den HVV-Tarif sollte in erster Linie die Bahnverbindung von Cuxhaven bis Hamburg einschließen. „Bisher endet der Tarif in Himmelpforten. Wir müssen als Wohnort attraktiv bleiben. Wir haben viele Pendler nach Stade und Hamburg. Wir brauchen eine Erweiterung des HVV-Tarifs“, bekräftigt Uwe Dubbert, SPD-Kreistagsabgeordneter aus Hechthausen. Claus Johannßen, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion bestätigt: „Die SPD-Kreistagsfraktion drängt bereits seit Jahren auf eine Aufnahme des Landkreises Cuxhaven in den Hamburger Verkehrsverbund. Dabei geht es in erster Linie um die Schienenstrecke Cuxhaven-Hamburg. Der neue Niedersachsen-Tarif des Landes hilft uns hier nicht weiter. Wie brauchen eine Kalkulation des HVV, was diese Aufnahme an Kosten für den Landkreis bedeuten würde.“

Staatsrat Andreas Rieckhof zeigte sich offen für solche Überlegungen, stellte aber auch klar: „Der HVV organisiert den Verkehr aus Hamburger Perspektive. Probleme der Versorgung in den ländlichen Umlandbereichen können wir nicht lösen. Eine Aufnahme in den HVV kann nur erfolgen, wenn die dadurch entstehenden Kosten getragen werden.“

Gerd Will, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, sah vor allem das Land in der Pflicht. „Im Ländervergleich wird Niedersachsen bei der Verteilung der Regionalisierungsmittel benachteiligt. Wir brauchen aber eine Stärkung des schienengebundenen Nahverkehrs und wir brauchen eine bessere Vernetzung zwischen den Ländern.“ Eine bessere Kooperation mit Hamburg sei wichtig, um das Umland vernünftig zu erschließen. Auch dürfe die Landesregierung nicht länger die Kosten für den Schülertransport aus den Regionalisierungsmitteln bestreiten. „Dafür sind diese nicht da.“

 
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