Rückzug von STRABAG: SPD fordert endlich Taten statt leerer Worte / Offshore-Branche im freien Fall

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Vor dem Hintergrund der bis auf weiteres verschobenen Investitionen des STRABAG-Konzerns im Offshore-Bereich fordert der Cuxhavener SPD-Landtagskandidat und Bürgermeister Uwe Santjer endlich Taten statt Worte vom amtierenden Ministerpräsidenten. „STRABAG wird nun in Cuxhaven nicht mit dem Bau einer großen Anlage beginnen – eine Katastrophe für unsere Region.“

Die örtliche Landtagsabgeordnete Daniela Behrens, die gemeinsam mit Olaf Lies, Kandidat für das Amt des Wirtschaftsministers, schon mehrfach auf die desaströsen Rahmenbedingungen im Bereich Offshore hingewiesen hatte, wertet den Investitionsstopp als direkte Folge der Untätigkeit der Landesregierung. „Wir verlieren wichtige Arbeitsplätze, und die Energiewende kommt nicht voran.“

"Der Ministerpräsident und seine Regierung sehen seit langem tatenlos zu, wie die konfuse Energiepolitik der Bundesregierung die Chancen an unserer Küste zerstört. Nur im Reden ist diese Landesregierung gut. Beim Handeln hapert es“, so Behrens weiter. Dieses erneute Zeichen für die verpasste Energiewende sei so nicht mehr hinnehmbar, bestätigt Santjer, der auf die zahlreichen Arbeitsplätze hinweist, die nun nicht entstehen werden. „Unsere Häfen trifft nun die ganze Wucht der unausgegorenen Energiepolitik von Schwarz-Gelb.“ Dem stimmt auch der Bundestagskandidat Gunnar Wegener aus Cuxhaven zu, der darauf hinweist, dass die Niedersächsische Landesregierung jeden Schritt der Bundesregierung blind begrüße. „Leider zu oft ohne den nötigen Sachverstand oder den Mut, für die Interessen unserer Küsten einzutreten“, so Wegener, der berichtet, dass die anderen norddeutschen Bundesländer an einem Strang ziehen – „nur Niedersachsen stellt sich als Marionette der Bundesregierung dar.“

Deshalb hat die SPD in Niedersachen seinen 11-Punkte-Plan für die Offshore-Branche vorgestellt, der konkrete politische Rahmenbedingungen beschreibt. Denn Unsicherheiten in den Rahmenbedingungen sowie die chaotische Umsetzung der Energiewende in Deutschland hatten zum Rückzug von STRABAG geführt. „Direkt nach der Landtagswahl werden wir handeln und Gespräche mit den wichtigen Akteuren führen“, verspricht Olaf Lies, der als Hafenpolitiker die großen Probleme und Herausforderungen an die Branche und die Politik kennt. „Wir werden weiterhin auf die Vielfalt der Fundamentsysteme setzen und uns für eine zügige und vor allem durchdachte Energiewende einsetzen“, fasst Lies die Marschrichtung der SPD zusammen. „Wir werden die Fehler der Vergangenheit schnellst möglich korrigieren und endlich Planungssicherheit schaffen, damit unsere Küsten die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen.“
 

 
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