Bernd Lange (MdEP) und Sozialministerin Cornelia Rundt beim Neujahrsklönschnack der SPD Arbeitsgemeinschaft „60 plus“ in Cadenberge

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Das Podium beim Neujahrsklönschnack 2014 der AG 60plus

 

Im MarC 5 in Cadenberge fand in diesem Jahr der traditionelle „Neujahrsklönschnack“ der Arbeitsgemeinschaft „66 plus“ der Cuxland SPD statt. Vor einem gut gefüllten Saal warb der Abgeordnete des Europaparlaments aus Niedersachsen Bernd Lange für die Teilnahme an der Europawahl am 25. Mai 2014 und eine sozialere Politik in Europa. Cornelia Rundt befasste sich mit den Problemen der ärztlichen Versorgung auf dem Lande.

 

Bernd Lange geißelte in seinem Beitrag das Verhalten vieler Banken, die mittlerweile ihre Hauptaufgabe, die Wirtschaft mit Krediten zu unterstützen, verlassen haben und zur eigenen Gewinnmaximierung sich an Spekulationen und anderen riskante Geschäften beteiligen. Das Risiko dieser Geschäfte tragen aber nicht die Banken selbst, sondern die Steuerzahler, weil staatliche Unterstützung für nötig gehalten wird. So ist bisher verfahren worden. Die Banken lernen aber nicht dazu, sondern gehen weiterhin ihren zweifelhaften Geschäftspraktiken nach. Aus der vergangenen Bankkrise muss gelernt werden: Nur feste Regeln halten die Banken bei ihrer eigentlichen Aufgabe. Auch Banken dürfen von Insolvenzverfahren nicht ausgeschlossen werden. Der Schwerpunkt zukünftiger Politik in Europa soll in der Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze und im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit liegen. Wir Sozialdemokraten in der ganzen EU stehen dafür ein. Gerade deshalb wurde der jetzige Präsidenten des Europaparlaments, der Sozialdemokrat Martin Schulz, für die Neuwahl des Kommissionspräsidenten vorgeschlagen. Der bisherige Präsident Barroso, ein Vertreter der Wirtschaftsliberalen, muss dringend abgelöst werden.

Nach Cornelia Rundt gibt es statistisch gesehen in Niedersachsen genügend Ärzte, die für die Grundversorgung zur Verfügung stehen. Nur die Verteilung ist ungleichmäßig. Die „Kassenärztliche Vereinigung“, die eigentlich für die ärztliche Versorgung zuständig ist, schaffte es nicht, Ärzte auch für den ländlichen Raum zu gewinnen. So müssen neue Modelle ausprobiert und neu eingeführt werden. Denkbar ist es, rollende Arztpraxen einzuführen, die Krankenhäuser bei fehlenden Ärzten auch zur Versorgung zu öffnen und nicht-ärztliches Fachpersonal in die Versorgung einzubinden. Der Rückzug der Kommunen aus den Krankenhäusern und ihre Privatisierung ist als ein großer Fehler vergangener Politik zu sehen. Große Krankenhauskonzerne mit ihrem Gewinnstreben führen zu einem unerträglichen Konkurrenzkampf zwischen den Einrichtungen.


Umrahmt wurde die gelungene Veranstaltung vom Musiker Uwe Prüß und den Grußworten vom 2. Vorsitzenden des SPD-Ortsverein „Am Dobrock“, Walter Peterson, der Unterbezirksvorsitzenden Cuxhaven, Daniela Behrens. Als weitere besondere Gäste konnte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft , Hans-Joachim Kerber, noch Claus Johannßen, Uwe Santjer und Gunnar Wegener begrüßen. Ein gemeinsames Essen und das gemeinsames Lied „Wann wir schreiten Seit‘ an Seit‘“ beendete den Neujahrsklönschnack.
 

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Volles Haus beim traditionellen Neujahrsklönschnack der AG 60plus

 
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