Olaf Lies in Cadenberge bei der AG 60plus

Olaf Lies
 
 

Am Sonntag, den 07.02.2016, hatte der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr seinen Weg ins „MarC5“ in Cadenberge gefunden. Er war der Einladung der Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD im Unterbezirk Cuxhaven zum schon traditionellen Neujahrsklönschnack gefolgt und fand einen gut gefüllten Saal vor. So traf sein Referat „Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zusammen denken - Niedersachsen setzt auf Innovation“ auf zahlreiche interessierte Ohren. In klaren und verständlichen Worten trug er seine Ideen und Zukunftsvorstellungen vor.

 

Olaf Lies sieht Niedersachsen und insbesondere den Norden des Bundeslandes in der  Zukunft als Energiestandort für ganz Deutschland. Ein Riesenschritt in diese Richtung ist neben den vielen schon vorhandenen Windenergiefirmen die Ansiedlung der Windenergiesparte des Siemens-Konzerns in Cuxhaven. Damit hat sich dieser Standort wegen der guten Vorbedingungen gegen Billigstandorte durchgesetzt. Über 1000 Arbeitsplätze wird Siemens von sich aus bieten. Dazu kommen Arbeitsplätze in Zulieferfirmen. Ein dringend benötigter Anstoß für eine strukturschwache Region. Generell sieht Lies eine Sogwirkung zur Ansiedlung neuer Betriebe in Niedersachsen. Nirgendwo sonst  in Deutschland sind die energetischen Vorbedingungen so günstig. Das gilt insbesondere auch für mittelständische und Kleinbetriebe. Sie sind neben den Großbetrieben das Rückgrat der Wirtschaft. Ein Problem sieht Olaf Lies aber in der Ausbildung geeigneter junger Leute. Die Bereitschaft sich „die Finger schmutzig zu machen“ sinkt bei den jungen Leuten, für die Büroarbeitsplätze entschieden interessanter sind. Hier ist sicherlich ein Umdenken nötig. Diese Lücke könnte sicherlich durch die hinzu reisenden Flüchtlinge geschlossen werden. Darin besteht auch ein guter Ansatz zur Integration der Neubürgerinnen und -bürgern. Eine wesentliche Vorbedingung zur Strukturierung der Zuwanderungsströme ist ein Einwanderungsgesetz, auf dessen Basis die Perspektiven, wer kann bleiben und wer weniger, für die Zukunft festgelegt werden könnten.

Einen besonderen Schub für Niedersachsen sieht Olaf Lies in der Elektromobilität. Besonders bei Fahrten zum Arbeitsplatz und wieder zurück könnten Elektroautos eine klimafreundliche Alternative zum Benzin- oder Dieselfahrzeug sein. Eine „Tankstelle“ hätte ja schließlich jeder Bürger bei sich zuhause. Da ist die Bundesregierung mit einer Förderung der Elektrofahrzeuge gefordert. Ein Problem ist sicherlich die Herstellung der Batterien für die Fahrzeuge im Ausland mit einem hohen Aufwand an konventioneller klimaschädigender Energie. Warum bauen wir nicht in Niedersachsen Batterien mit regenerativer Energie für Fahrzeuge, die mit regenerativer Energie fahren? Für Batteriehersteller hätten wir an der Küste sowohl die Flächen als auch die saubere Energie für den Bau von Batterien.  Auch das könnte eine Zukunftsperspektive für Niedersachsen sein.

 

Umrahmt wurde das Referat von Olaf Lies durch Grußworte und Kurzbeiträge örtlicher Politprominenz: Peter von Spreckelsen, Vorsitzender des nun zuständigen SPD-Ortsvereins Land Hadeln, Daniela Behrens, Unterbezirksvorsitzende Cuxhaven und Staatssekretärin, Anette Fasse, stellvertr. Landrätin, Petra Tiemann, Vorsitzende des SPD-Bezirks Nordniedersachsen und stellvertr. Fraktionsvorsitzende im Landtag, Uwe Santjer, Landtagsabgeordneter aus Cuxhaven und Claus Johannßen, Fraktionsvorsitzender im Kreistag Cuxhaven. Für die Musik war Uwe Prüß aus Belum verantwortlich. Die besonnene Leitung durch den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft 60plus, Hans-Joachim Kerber, das gemeinsame Abschlusslied „Wann wir schreiten Seit‘ an Seit‘“ und ein gemeinsames Essen ließen den Vormittag zu einem schönen Erlebnis werden.

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